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Ihr Nutzen:

Neuregelungen zur Entgelttransparenz vorgestellt.
Sie werden über die Pflichten, die Arbeitgeber danach zukünftig zu beachten haben, informiert.

Sie werden mögliche Problemfelder und Fallstricke identifiziert, die sich im Zusammenhang mit dem Gesetz ergeben können.

Sie erhalten wertvolle Praxistipps zur Flexibilität bei Neubesetzung und Vergütungsverhandlungen


Wer an diesem Seminar teilnehmen sollte

Das Seminar wendet sich an Arbeitgeber, Führungskräfte, Personal-verantwortliche,
Unternehmensjuristen und an Betriebsräte sowie Personalräte. Bei dem Seminar handelt es sich um eine arbeitsrechtliche Veranstaltung gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG / § 46 Abs. 6 BPersVG. 


Dieses Seminar als Inhouse-Veranstaltung?

Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses Seminare in Ihrem Haus durchzuführen. Das bedeutet: Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre Situation und Ihren Bedarf und erstellen Ihnen unverbindlich und kostenfrei ein Angebot, welches passgenau auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Das neue Entgelttransparenzgesetz

- Gut vorbereitet ab 01.07.2017 Risiken vermeiden -


Erfahren Sie das Wichtigste zu:

Neue Arbeitgeberpflichten und Arbeitnehmerrechte
-
Ziele des Gesetzgebers
- Transparenz und Verbot von Entgeltbenachteiligung
- Inkrafttreten und Übergangsfristen
- Anwendungsbereich des Gesetzes

Individueller Auskunftsanspruch des Arbeitnehmers
- Reichweite des Anspruchs
- Umfang des Anspruchs
- Formelle Voraussetzungen und Ablauf
- inhaltliche Anforderungen an das Auskunftsverlangen

Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers auf Auskunftsanspruch
- Verweigerungsmöglichkeiten
- Auskunft bezogen auf andere als im Antrag benannte Arbeit
- genaue Berechnung und Darstellung
- Wie Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung offenlegen?
- Wahrung der Rechte anderer Arbeitnehmer, u. a. Schutz deren personenbezogener Daten
- Schutz von Betriebsgeheimnissen
- Schutz vor Veröffentlichung und Weitergabe der Vergleichsgehälter

Vergleichbarkeit von Arbeit
- Was ist „gleiche Arbeit“?
- Was ist „vergleichbare Arbeit?

Machtzuwachs des Betriebsrats
- Anwachsen von Informationen beim Betriebsrat / Personalrat
- Umfang der zulässigen Nutzung der Vergütungsinformationen beim Betriebsrat
- Datenschutzrechtliche Grenzen für den Betriebsrat

Auswirkungen rechtlicher und praktischer Natur (auf AGG und AÜG)
- unmittelbare Folgen des Entgeltgleichheitsgebots des EntgTranspG
- Welche Ansprüche bietet das AGG bei Geschlechtsdiskriminierung?
- Wie können die Auskünfte gemäß EntgTranspG zur Begründung von Schadensersatzansprüchen nach AGG genutzt werden?
- Wie können die Auskünfte gemäß EntgTranspG zur Durchsetzung von „Equal Pay“gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz genutzt werden.

Prävention
- Beschränkung des Auskunftsanspruchs durch Gestaltung der - Entgeltsysteme und Arbeitsplatzgestaltungen und –beschreibungen durch den Arbeitgeber
- Vorsorge gegen Schadensersatzansprüche
- Vorsorge gegen steigende Gehaltsansprüche

Weitergabe an Dritte
- Beendigung auf Initiative des Arbeitnehmers / Arbeitgebers
- Rechtsfolgen bei Verletzung von Hinweis- und Aufklärungspflichten
- Abdingbarkeit der Hinweispflicht

Prüfverfahren
- Voraussetzungen für das Entstehen der Pflicht zur Durchführung eines Prüfverfahrens
- Was ist das Prüfverfahren über die Einhaltung des - Entgeltgleichheitsgebots?
- Durchführung und Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitgebers

Pflicht zur Erstellung eines Berichts über Gleichstellung und Entgeltgleichheit
- Voraussetzungen für das Entstehen der Pflicht
- Mindestinhalte des Berichts
- Tipps zur Berichterstellung und Gestaltungsmöglichkeiten

Worum es in diesem Seminar geht:

Die EU und der deutsche Gesetzgeber arbeiten bereits seit vielen Jahrzehnten an der Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz war dabei ein wesentlicher Schritt.

Auch sonst werden die Regelungen zur Gleichbehandlung vergleichbarer Arbeitnehmer ausgeweitet – so zuletzt auch im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, mit der Neuformulierung des „Equal Pay“-Grundsatzes für Leiharbeitnehmer.

Das vollkommene neue Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG), das bereits beschlossen ist und vermutlich am 01.07.2017 in Kraft tritt, enthält hier ein neues geschlechtsbezogenes Entgeltgleichheitsgebot, sowie ein Verbot der unmittelbaren und mittelbaren Entgeltbenachteiligung wegen des Geschlechts. Beides haben Arbeitgeber künftig zu beachten.

Seine Hauptwirkung wird das EntgTranspG allerdings durch die Entgelttransparenz erreichen, die es erzielen soll. Auf Auskunftsersuchen eines Arbeitnehmers hat der Arbeitgeber diesem mitzuteilen, was vergleichbare Arbeitnehmer des anderen Geschlechts verdienen. Damit kann es für Arbeitnehmer deutlich leichter werden, ein Indiz für eine Geschlechtsdiskriminierung im Sinne des AGG zu finden. Auf dieser Basis können dann erhebliche Zahlungsansprüche entstehen. Hier ist es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer wichtig zu wissen, wie umfangreich die Auskunft genau sein muss.

Da in Betrieben mit mehr als 200 Arbeitnehmern das Auskunftsverlangen über den Betriebsrat geltend gemacht wird, wird es häufig dazu kommen, dass der Betriebsrat binnen weniger Monate eine „Datenbank“ mit allen durchschnittlichen Entgelten des Betriebs sowie den zugrundeliegenden Entgeltsystemen aufbaut. Auf dieser Basis wird der Betriebsrat nicht nur im Bereich der Bekämpfung von Geschlechtsdiskriminierung tätig werden können, sondern zumindest auch versucht sein, Arbeitnehmer bei Gehaltsfragen zu „beraten“.

Aus Arbeitgebersicht besteht auch die Gefahr, dass Gehaltsstrukturen außerhalb des Unternehmens bekannt werden und dann z. B. von Wettbewerbern oder von Bewerbern bei Gehaltsverhandlungen genutzt werden können.

Arbeitgeber mit mehr als 200 Arbeitnehmern haben ein Prüfverfahren durchzuführen, um die Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebots zu überprüfen. Außerdem haben sie einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu erstellen und zu veröffentlichen. Hier gilt es erneut, die Folgen für Schadensersatzansprüche, etwa nach dem AGG, zu bedenken. Hinzu kommt die Frage, wie Prüfverfahren und Berichtserstellung so gestaltet werden können, dass möglichst wenig Bürokratie entsteht und gleichzeitig das Ansehen des Unternehmens in der eigenen Belegschaft und in der Öffentlichkeit nicht gefährdet wird.

In dem Seminar erhalten die Teilnehmer einen strukturierten, kompakten und praxisorientierten Überblick über die Rechtslage und deren vielfältige Auswirkungen für das Unternehmen und die eigene Führungsaufgabe. Hierzu werden alle relevanten Inhalte des Gesetzes und die sich daraus ergebenden Risiken erläutert.

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Seminarorte und Termine

Donnerstag, den 14.09.2017
in Köln im artótel cologne

Donnerstag, den 21.09.2017
in Hamburg im Lindner Hotel Am Michel

Donnerstag, den 19.10.2017
in München im Novotel München City

Mittwoch, den 25.10.2017
in Frankfurt am Main im Holiday Inn Airport

Dienstag, den 14.11.2017
in Berlin im Victors Hotel

Donnerstag, den 07.12.2017
in Dresden im Hilton an der Frauenkirche

Donnerstag, den 14.12.2017
in Hannover im Mercure City

Dienstag, den 16.01.2018
in Düsseldorf im Derag Living Hotel

Donnerstag, den 25.01.2018
in Frankfurt am Main im Holiday Inn Airport Hotel

Dienstag, den 30.01.2018
in Köln im artótel cologne

Dienstag, den 06.02.2018
in Stuttgart im Pullman Hotel

Dienstag, den 07.11.2017
in München im Mercure City Center



Seminardauer


eintägiges Seminar

Seminarbeginn

9.00 Uhr

Seminarende

17.00 Uhr


Referenten

Erfahrene Richter aus allen Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit, versierte Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Alle Referenten verfügen über eine langjährige und überdurchschnittlich erfolgreiche Schulungserfahrung.

Seminargebühren

Die Seminargebühren betragen
€ 430,00 zzgl. MwSt.
Im Seminarpreis enthalten ist das Mittagessen, die Tagungs- und Pausengetränke, die Kaffeepausen, die Snacks zu den Pausen sowie die umfangreichen Seminarunterlagen. 


Noch Fragen?


Buchungsnummer
370

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