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Ihr Nutzen:

Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten zur Identifizierung von Leistungsdefiziten in der betrieblichen Praxis.
Sie erfahren, welche arbeits-rechtlichen Instrumente und personalorientierte Maßnahmen es bei leistungsschwachen Mitarbeitern gibt.
Sie wissen, wie man sich von Low Performern rechtssicher trennt und welche Alternativen es zur Kündigung gibt.
Sie kennen die Mitbestimmungs-rechte des Betriebsrats im Zusammenhang mit leistungsschwachen Mitarbeitern.

Wer an diesem Seminar teilnehmen sollte

Das Seminar ist nicht nur für die Arbeitgeberseite (Geschäftsführer, Führungskräfte, Personalverantwortliche HR Professionals), sondern auch für die Arbeitnehmervertreter von erheblicher praktischer Relevanz. Denn ohne Kenntnis der arbeitsrechtlichen Voraussetzungen und Handlungsmöglichkeiten der Personal- bzw. Betriebsrats hinsichtlich des Umgangs mit leistungsschwachen Mitarbeitern kann eine sachgerechte Vertretung der Interessen der Belegschaft nicht erfolgen (§ 37 Abs. 6 BetrVG / § 46 BPersVG). 


Dieses Seminar als Inhouse-Veranstaltung?

Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses Seminare in Ihrem Haus durchzuführen. Das bedeutet: Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre Situation und Ihren Bedarf und erstellen Ihnen unverbindlich und kostenfrei ein Angebot, welches passgenau auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Low Perfomer:
Der rechtssichere Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern in der betrieblichen Praxis

(Arbeitsrechtliche Instrumente und Handlungsmöglichkeiten)


Erfahren Sie das Wichtigste zu:

Erscheinungsformen und Ursachen für Leistungs- und Verhaltensdefizite
- Definitionen und begriffliche Abgrenzungen
- Indikatoren: Häufige Fehlzeiten, „innere Kündigung“, Leistungsabfall, Kundenbeschwerden
- Ursachen: Überforderung, Fehlbesetzung, Krankheit, altersbedingte Leistungsminderung,
betriebliche Gründe, Qualifikationsmängel

 Identifizierung von Schlecht- und Minderleistungen in der betrieblichen Praxis
- Leistungspflicht im Arbeitsverhältnis
- Wann liegt ein arbeitsrechtlich relevantes Leistungsdefizit vor?
- Anforderungsprofile, Messung von Arbeitsergebnissen, Arbeitsleistung vergleichbarer Arbeitnehmer - Wie Sie Mitarbeiter sicher einschätzen können
- Abgrenzung: Fehlende Leistungsfähigkeit/fehlende Leistungsbereitschaft - „will nicht“ vs. „kann nicht“
- Kontrolle der Leistung (Zulässigkeit und Grenzen der Leistungsüberwachung), Arbeitnehmerdatenschutz,
Mitbestimmung des Betriebsrates

 Das Kritikgespräch mit Low Performern: Korrektur und Motivation
- Verhaltensänderungen fördern und bewirken; Potentiale richtig einschätzen
- Zielkorridore definieren und durch konkrete Zielvereinbarungen oder Anweisungen umsetzen
- Umgang mit Widerständen
- Diskriminierungsverbote des AGG beachten
- Absprachen, Maßnahmen, Ergebnisse rechtssicher protokollieren
- Gefahren des „Angst-Dopings“ - Auf dem Weg zum Burn Out

 Arbeitsrechtliche Instrumente und personalorientierte Maßnahmen
- Entgeltminderung wegen Minderleistung und Schadenersatz wegen Schlechtleistung
sowie Widerruf übertariflicher Leistungen?
- Leistungsabhängige Vergütungsmodelle
- Abgruppierung: Korrektur unrichtiger Eingruppierung
- Teams verändern / Umsetzung auf einen anderen leidens-/qualifikationsgerechten Arbeitsplatz
- Durchführung eines betriebliches Eingliederungsmanagement (auch: Gesundheitsprävention)
- Personalentwicklungsmaßnahmen: Anlernen, qualifizieren und fortbilden

 Richtige Abfassung der Abmahnung bei Leistungsmängeln
- Begriff und Rechtsgrundsätze der Abmahnung, Alternativen
- Form, Inhalt und Zeitpunkt der Abmahnung
- Besserungs-, Reaktionsfrist und Geltungsdauer
- “Entwertung“ der Warnfunktion bei gehäuften Abmahnungen

 Rechtssichere Trennung bei anhaltenden Leistungs- und Verhaltensmängeln
- Aufhebungs- bzw. Abwicklungsvertrag als Alternative zur Kündigung
- Änderungs- oder Beendigungskündigung?
- Anwendbarkeit der personen- oder verhaltensbedingten Kündigung?
- Low Performer bei betriebsbedingten Kündigungen (Leistung in der Sozialauswahl)
- Kündigungsrechtliche Besonderheiten: Abgestufte Darlegungs- und Beweislast des Arbeitgebers und Beachtung der aktuellen BAG-Rechtsprechung
- Anhörung des Betriebsrates

 Geschützte Personenkreise
- Arbeitnehmer mit Behinderungen, Gleichgestellte, Schwerbehinderte, Betriebsratsmitglieder
- Ältere Mitarbeiter (altersbedingte Leistungsdefizite)

 Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats, insbes.
- Versetzung (§§ 95 Abs. 3, 99 BetrVG)
- Ab-/Umgruppierung (§ 99 BetrVG)
- Rechtssichere Anhörung des Betriebrats bei Kündigungen nach § 102 BetrVG

 Formschreiben, Checklisten und Leitfäden für die Praxis

Worum es in diesem Seminar geht:

Nicht jeder Arbeitnehmer arbeitet immer so gut, wie er es könnte und sollte. Um in Zeiten des globalen Wettbewerbs erfolgreich zu sein, ist aber ein Unternehmen mehr denn je auf leistungsstarke und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Nicht ohne Grund geraten deshalb sog. „Low Performer“ verstärkt in den Mittelpunkt. Unstreitig dürfte die Tatsache sein, dass es in vielen Unternehmen Mitarbeiter gibt, die konstant schlecht arbeiten und daher erhebliche Kosten verursachen. Auch der Anspruch des Unternehmens, eine konsequente Leistungsorientierung zu verfolgen, kann ernsthaft nicht in Frage gestellt oder aufgegeben werden, da das Leistungsprinzip eine Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns ist. Doch der korrekte Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern verlangt eine differenzierte, sorgfältige und vor allem auch eine gerichtsfeste Lösung  dieses heiklen Problems. Aus diesem Grund ist die Devise “up or out“ verfehlt und unangebracht. Zudem hat die BAG-Rechtsprechung  inzwischen durch mehrere wegweisende Urteile rechtliche Standards und Schranken vorgegeben, die in der betrieblichen Praxis nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. In diesem Seminar lernen Sie als Personalverantwortliche, Führungskräfte sowie Personal- und Betriebsräte Formen der Leistungsmängel von Arbeitnehmern kennen, die auf Dauer für ein Unternehmen nicht zu akzeptieren sind. Für Führungskräfte wie auch für Personal- bzw. Betriebsräte ist es dabei schwierig, angemessen und arbeitsrechtlich korrekt zu handeln.  Insbesondere muss nämlich die Frage geklärt werden, wann überhaupt ein arbeitsrechtlich relevantes Leistungsdefizit vorliegt. Neben den Möglichkeiten zur Identifizierung von Schlecht- und Minderleistungen werden Ihnen die Referenten auch verschiedene arbeitsrechtliche Instrumente und personalorientierte Maßnahmen beim Umgang mit Low Performern vermitteln. Hierzu zählt zunächst das Kritikgespräch mit leistungsschwachen Mitarbeitern, das im konkreten Fall strukturiert vorzubereiten und möglichst in Form von konkreten Zielvereinbarungen oder Anweisungen umzusetzen ist. Dabei müssen unbedingt die Diskriminierungsverbote beachtet werden, die das AGG festgelegt hat. Eine ganz wesentliche Entschärfung des brisanten Themas erreichen Sie als Arbeitgeber und Führungskraft schon dadurch, dass Sie möglichst frühzeitig den Personal- bzw. Betriebsrat in Ihre Entscheidungen einbinden. Dies betrifft z.B. Fragen der Versetzung des Mitarbeiters auf einen anderen Arbeitsplatz, Maßnahmen im Zuge eines betrieblichen Eingliederungsmanagements, aber auch die Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung und Fortbildung des betroffenen Mitarbeiters.

Sollten trotz dieser präventiven Maßnahmen die Leistungs- und Verhaltensmängel der betroffenen Mitarbeiter anhalten, bleiben Ihnen die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten der Abmahnung und Kündigung, ggf. auch der Abschluss von Aufhebungs- bzw. Abwicklungsverträgen als Alternative. Doch gerade bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen gibt es Stolpersteine und Fallstricke, auf die Sie die Referenten im Einzelnen hinweisen.

Eine Kündigung muss in der Regel durch die Abmahnung vorbereitet werden. Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie eine Abmahnung bei Schlecht- und Minderleistungen rechtssicher und wirkungsvoll umsetzen. Vor allem gilt es, grobe Formfehler zu vermeiden oder durch mehrmaliges (unnötiges) Abmahnen  eine „Entwertung“ dieser arbeitsrechtlichen Sanktion zu bewirken. Auch bei der Frage, welche Kündigungsform bei konstanten Leistungs- und Verhaltensmängeln in Frage kommt (Anwendbarkeit der verhaltens- oder personenbedingten Kündigung) erhalten Sie in dem Seminar praxisorientierte Hinweise und Empfehlungen. So stellen Ihnen die Referenten Schritt für Schritt dar, wie Sie sich rechtssicher von leistungsschwachen Mitarbeitern trennen können. Sie vermitteln Ihnen das unverzichtbare Fachwissen, das selbstverständlich die kündigungsrechtlichen Besonderheiten für Low Performer umfasst.

Ein professionelles Trennungsmanagement schließt heute in jedem Fall die aktive Beteiligung des Personal- bzw. Betriebsrats ein, der auf diesem Gebiet ohnehin weitreichende Mitbestimmungsrechte hat. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch, mit den betroffenen Arbeitnehmern faire Personal– und Trennungsgespräche zu führen, die einvernehmliche Lösungen anstreben und die langwierige Arbeitsgerichtsprozesse vermeiden.

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Seminarorte und Termine


Dienstag, den 11.07.2017
in Hamburg im Holiday Inn Hamburg

Dienstag, den 22.08.2017
in Leipzig im The Westin Hotel

Donnerstag, den 14.09.2017
in Frankfurt am Main im Holiday Inn Airport Hotel

Dienstag, den 07.11.2017
in Hannover im Mercure Hotel City

Dienstag, den 28.11.2017
in Heidelberg im Marriott Hotel

Dienstag, den 09.01.2018
in Berlin im Victor´s Hotel

Dienstag, den 20.02.2018
in Köln im art´otel cologne

Donnerstag, den 15.03.2018
in Mannheim im Mercure Am Friedensplatz

Seminardauer


eintägiges Seminar

Seminarbeginn

9.00 Uhr

Seminarende

17.00 Uhr


Referenten

Erfahrene Richter aus allen Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit, versierte Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Alle Referenten verfügen über eine langjährige und überdurchschnittlich erfolgreiche Schulungserfahrung.

Seminargebühren

Die Seminargebühren betragen
€ 430,00 zzgl. MwSt. Im Seminarpreis enthalten sind das Mittagessen, die Tagungs- und Pausengetränke, die Kaffeepausen, Snacks zu den Pausen sowie die umfangreichen Seminarunterlagen. 


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Buchungsnummer
34300

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