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Ihr Nutzen:

Sie werden vertraut gemacht mit den arbeitsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der betrieblichen Mitarbeiterkontrolle.

Sie sind in der Lage, Konflikt-situationen zwischen den Überwachungsbefugnissen des Arbeitgebers und entgegen-stehenden Persönlichkeits- und Datenschutzrechten des Arbeitnehmers zu erkennen.

Sie erhalten einen kompakten Überblick über die neueste Rechtsprechung zum Thema der Mitarbeiterkontrolle, ins-besondere zur Errichtung von Videoüberwachungsanlagen miss-bräuchlichen E-Mail- und Internetnutzung.

Sie wissen, welche Handlungs-möglichkeitendem Arbeitgeber bei pflichtwidrigem Handeln des Arbeitnehmers zur Verfügung stehen und können diese rechtssicher In der Praxis anwenden.

Sie kennen die Rechte des Betriebsrats bei der Mit-bestimmung und können diese Rechte in der Betriebs-ratstätigkeit anwenden.


Wer an diesem Seminar teilnehmen sollte


Das Seminar wendet sich an Arbeitgeber, Führungskräfte, Personal-verantwortliche, Unternehmensjuristen und an Betriebsräte, Personalräte und Datenschutzbeauftragte. Bei dem Seminar handelt es sich um eine arbeitsrechtliche Veranstaltung gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG / § 46 Abs. 6 BPersVG.  


Dieses Seminar als Inhouse-Veranstaltung?


Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses Seminare in Ihrem Haus durchzuführen. Das bedeutet: Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre Situation und Ihren Bedarf und erstellen Ihnen unverbindlich und kostenfrei ein Angebot, welches passgenau auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Mitarbeiterkontrolle Arbeitsrechtliche Möglichkeiten und Grenzen in der betrieblichen Praxis


Erfahren Sie das Wichtigste zu:


Mitarbeiterkontrolle - Überblick
- Kontrollbereiche und Gefährdungspotentiale
- rechtliche Grenzen der Mitarbeiterüberwachung
- Gebot der Verhältnismäßigkeit

Ziele der Mitarbeiterkontrolle
- Leistungs- und Verhaltenskontrolle
- Schutz des Betriebes vor Vermögensschäden
- Überwachung der sonstigen betrieblichen Ordnung

Formen der Mitarbeiterkontrolle
- offen erkennbare versus verdeckte Mitarbeiterkontrolle
- stichprobenartige Kontrolle versus generelle Überwachung
- systematische Kontrolle versus konkret individueller Überprüfung

Krankenüberwachung
- Hausbesuche, Einsatz von Detektiven, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen: Beweiswert und Entkräftung

Kontrollen zum Schutz vor Vermögensdelikten
- Leibesvisitationen und Torkontrollen, Kamera- und Videoüberwachung,

Kontrollen von E-Mail-, Internet- und Telefonnutzung
- Gestaltungsmöglichkeiten durch Betriebsvereinbarungen und Arbeitsvertragsgestaltung Folgen
von beschränkte/unbeschränkter/untersagter Privatnutzung
- Problem Betrieblichen Übung durch geduldete PrivatnutzungKontrollen im Bereich der Suchtmittel

Kontrollen im Bereich der Suchtmittel
- Alkohol- und Rauchverbote, Suchtmittelverbot, Alkoholtest und Blutprobe, Drogenscreening,

Folgen des pflichtwidrigen Handelns durch den Arbeitnehmer
- Rüge und Abmahnung bei Fehlverhalten des Mitarbeiters, 
- Tatkündigung und Verdachtskündigung
- Kostentragungspflicht z.B. von Detektiven
- Vertragsstrafe und Schadensersatz

Konsequenzen der rechtswidrigen Kontrolle durch den Arbeitgeber
- Unterlassungsanspruch, Schadensersatz und Schmerzensgeld
- Beweisverwertungsverbot für den Arbeitgeber

Rechte des Betriebsrats zur Abwehr rechtswidriger Kontrollmaßnahmen
- (Erzwingbare) Mitbestimmung nach dem BetrVG
- Unterrichtungs- und Beratungsrechte des Betriebsrats bei Planung, Umsetzung und Änderung von Kontrolleinrichtungen
- Gerichtliche Durchsetzung der Mitbestimmung (Sofortmaßnahmen)
- Gestaltung von praxistauglichen Betriebsvereinbarungen
- Aktuelle Rechtsprechung zur Mitarbeiterkontrollel

Aktuelle Rechtsprechung zur Mitarbeiterkontrolle

Worum es in diesem Seminar geht


Vertrauen ist gut! – Kontrolle ist besser?

Privates Surfen im Internet, führen privater Telefonate, „Krankfeiern“ oder Diebstahl von Firmeneigentum verursachen immense Kosten für den Arbeitgeber und stören den Betriebsfrieden. Auf rund € 120 Mrd. wird der jährliche Schaden geschätzt, der allein durch Wirtschaftsdelikte und durch Arbeitsausfall in Folge privaten Surfens im Internet in deutschen Unternehmen verursachte wird.

Die Liste der Delikte, mit denen Mitarbeiter ihre Arbeitgeber schädigen, ist lang. Die Spannweite reicht von Verstößen gegen die Arbeitspflicht (z. B. "Blaumachen", Krankschreibung, Arbeitsbummelei, exzessive Nutzung betrieblicher Kommunikations- und Informationssysteme für private Zwecke, Ausübung von Nebentätigkeiten während der Arbeit) bis hin zu Straftaten, die sich unmittelbar gegen das Vermögen des Arbeitgebers richten (z. B. Diebstahl von Firmeneigentum, Unterschlagung anvertrauter Gelder, Abrechnungs- oder Spesenbetrug, Datenmanipulation, Bestechung, Geheimnisverrat).

Daher ist es dem Arbeitgeber grundsätzlich erlaubt, seine Mitarbeiter zu kontrollieren. Er soll damit in die Lage versetzt werden, einerseits die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Haupt- und Nebenpflichten des Arbeitnehmers zu überwachen und andererseits sein Vermögen zu schützen und für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Ordnung zu sorgen. Eine einheitliche gesetzliche Regelung über die Zulässigkeit und Reichweite von Mitarbeiterkontrollen existiert nach derzeitiger Rechtslage zwar nicht, aber vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung sind vielfältige Grenzen gesteckt. Damit ist die Kontrolle von Mitarbeitern für Unternehmen zwar einerseits eine regelmäßig notwendige Angelegenheit, andererseits aber auch eine heikle Angelegenheit, die zahlreiche Rechtsfragen aufwirft.

Eine wichtige Beschränkung liegt zunächst im allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers, das grundrechtlich verbürgt ist. Schwierigkeiten bereitet dabei allerdings oft der Umstand, dass die Reichweite des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nicht von vornherein feststeht, sondern sich erst aus einer im Einzelfall anzustellenden Abwägung mit den (zumeist) gegenläufigen Rechten und schutzwürdigen Interessen des Arbeitgebers ergibt. Dabei kommt dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit besondere Bedeutung zu.

Stets müssen die Kontrolle an sich sowie ihre Durchführung in einem angemessenen Verhältnis zum Überwachungszweck stehen. Da verschiedene Kontrollmaßnahmen dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats, das gerade hier sehr umfassend ausgestaltet ist, unterliegen können sie nicht einseitig durch den Arbeitgeber eingeführt bzw. angeordnet werden. Hierdurch entsteht eine weitere Begrenzung der Kontrollbefugnisse des Arbeitgebers. Auch weitreichende datenschutzrechtliche  Vorschriften,  die in der Praxis zu beachten sind, wirken hier einschränkend.

Das Problem einer wirksamen, gleichzeitig aber auch rechtlich einwandfreien Kontrolle der Mitarbeiter gehört mithin zu den schwierigsten Fragen des Arbeitsrechts.

 Unser Seminar gibt Ihnen daher zunächst einen Überblick über die entscheidenden Rechtsgrundlagen und Sie werden vertraut gemacht mit den arbeitsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der betrieblichen Mitarbeiterkontrolle.

Anhand von Praxisbeispielen und mit Hilfe der neuesten Rechtsprechung lernen Sie die gängigsten Formen zur Mitarbeiterkontrolle kennen und können ihren Einsatz hinsichtlich ihrer Zulässigkeit rechtssicher bewerten. Ebenso werden die Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats aufgezeigt und das schwierige Terrain zwischen den geschützten Persönlichkeitsrechten des Arbeitnehmers und den Kontrollbefugnissen des Arbeitgebers erläutert. Da Kontrollen nur dann sinnvoll sind, wenn daraus die erforderlichen Konsequenzen gezogen werden können, wird darüber hinaus auch auf Fragen der Beweissicherung und Verwertbarkeit von Kontrollergebnissen sowie Maßnahmen gegen überführte Mitarbeiter eingegangen. Auch die Folgen einer rechtswidrigen Kontrolle durch den Arbeitgeber werden thematisiert.

Nicht zuletzt werden die Referenten Sie mit den jüngsten Leitentscheidungen des BAG zur Mitarbeiterüberwachung vertraut machen, um aus arbeitsrechtlicher Sicht die Frage zu klären, welche Formen der Mitarbeiterkontrolle zulässig sind und was mit dem Betriebsrat zweckmäßigerweise vereinbart werden kann. Die Referenten geben Ihnen zahlreiche Praxistipps und Handlungsempfehlungen so z.B. zur rechtssicheren Gestaltung von Betriebsvereinbarungen oder zu Gestaltung von Arbeitsverträgen.

Selbstverständlich steht Ihnen ausreichend Zeit für Ihre eigenen Fragen und Diskussionsbeiträge zur Verfügung. Umfangreiche Materialien (Musterformulare und Checklisten) dienen zum Nachschlagen und erleichtern den Praxistransfer.

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Seminarorte und Termine

Dienstag, den 10.10.2017
in Köln im artótel cologne

Donnerstag, den 09.11.2017
in Hamburg im Lindner Am Michel

Dienstagg, den 05.12.2017
in Mannheim im Mercure am Friedensplatz


Mittwoch, den 17.01.2018
in Berlin im Victo´s Hotel

Mittwoch, den 21.02.2018
in Frankfurt am Main im Holiday Inn Airport

Seminardauer

eintägiges Seminar

Seminarbeginn

9.00 Uhr

Seminarende

17.00 Uhr


Referenten

Erfahrene Richter aus allen Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit, versierte Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Alle Referenten verfügen über eine langjährige und überdurchschnittlich erfolgreiche Schulungserfahrung.

Seminargebühren

Die Seminargebühren betragen
€ 430,00 zzgl. MwSt. Im Seminarpreis enthalten ist das Mittagessen, die Tagungs- und Pausengetränke, die Kaffeepausen, Snacks zu den Pausen sowie die umfangreichen Seminarunterlagen. 


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Buchungsnummer
35100

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